{"id":600,"date":"2023-07-13T12:29:35","date_gmt":"2023-07-13T10:29:35","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.math.rptu.de\/?p=600"},"modified":"2023-07-19T19:21:29","modified_gmt":"2023-07-19T17:21:29","slug":"noch-eine-woche-bis-semesterende-und-dann-der-grosse-urlaub","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.math.rptu.de\/index.php\/2023\/07\/13\/noch-eine-woche-bis-semesterende-und-dann-der-grosse-urlaub\/","title":{"rendered":"Noch eine Woche bis Semesterende \u2026 und dann der gro\u00dfe Urlaub?"},"content":{"rendered":"\n<p>Zu Schulzeiten hat man sich den Lehrerberuf zumindest wegen der vielen Ferien als eine Art Traumjob vorgestellt.  Das wird durch die Dauer der vorlesungsfreien Zeit \u2013 im studentischen Fachjargon auch Semesterferien genannt \u2013 noch weit \u00fcbertroffen. Ist ProfessorIn also ein noch gr\u00f6\u00dferer Traumjob? <br><br>Darauf w\u00fcrde ich zun\u00e4chst uneingeschr\u00e4nkt mit ja antworten, wobei allerdings \u2013 zumindest f\u00fcr mich \u2013 die potentielle Urlaubszeit eine mehr als untergeordnete Rolle spielt. Das liegt auch daran, dass die vorlesungsfreie Zeit f\u00fcr viele Dinge genutzt wird, die so gar nichts mit Urlaub zu tun haben. <br><br>Da ist zun\u00e4chst einmal die Forschung, die f\u00fcr einen Wissenschaftler schon in der Berufsbezeichnung die wichtigste Rolle spielt (gut, man nennt ProfessorInnen auch Hochschullehrer, was zeigt, dass die Lehre eine gleich wichtige Rolle spielen sollte). In der vorlesungsfreien Zeit ist es daher wichtig, sich Freir\u00e4ume f\u00fcr die Forschung zu schaffen, um begonnene Projekte abzuschlie\u00dfen und neue Projekte zu beginnen. Gerade f\u00fcr neue Projekte ist oft auch f\u00fcr Mathematiker eine gr\u00f6\u00dfere Einarbeitung notwendig. Diese kann auch durch den Besuch geeigneter Tagungen unterst\u00fctzt werden, die praktischerweise oft in der vorlesungsfreien Zeit liegen. Ein Besuch von oder bei geeigneten KollegInnen ist ebenfalls ein probates Mittel zur Einf\u00fchrung in ein neues Gebiet. <br><br>Das klingt alles nach freiwilliger Arbeit, und es gibt auch keinen juristischen Zwang, neue Resultate zu erzielen. Aber es gibt den pers\u00f6nlichen Ehrgeiz, den moralischen Druck durch die KollegInnen und die eigene Ver\u00f6ffentlichungsliste (genau, die Resultate m\u00fcssen ja auch ordentlich aufgeschrieben und publiziert werden), die einen doch ordentlich unter Druck setzen k\u00f6nnen. <br><br>Dann bleiben die Pr\u00fcfungen und die Betreuung der Bachelor- und Masterarbeiten, der DoktorandInnen und nat\u00fcrlich auch die Vorbereitung der Veranstaltungen des neuen Semesters, die ihren Zeitraum ben\u00f6tigen. Der eine oder die andere von uns ist auch im wissenschaftlichen Ehrenamt in Vereinigungen t\u00e4tig oder hat ein tempor\u00e4res Amt in der akademischen Selbstverwaltung. Und sicher fallen mir bei l\u00e4ngerem Nachdenken noch einige T\u00e4tigkeiten ein, die ich vergessen habe.<br><br>Und der Professorenjob ist wirklich ein Traumberuf?<br><br>Ja, aber eine Begr\u00fcndung w\u00fcrde auch l\u00e4nger dauern. Also, demn\u00e4chst mal irgendwann.  <br><br>Ach so, die Urlauszeit, die gibt es auch noch, aber die wird oft viel zu wichtig genommen. <br><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zu Schulzeiten hat man sich den Lehrerberuf zumindest wegen der vielen Ferien als eine Art Traumjob vorgestellt. Das wird durch die Dauer der vorlesungsfreien Zeit \u2013 im studentischen Fachjargon auch Semesterferien genannt \u2013 noch weit \u00fcbertroffen. Ist ProfessorIn also ein noch gr\u00f6\u00dferer Traumjob? 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