{"id":617,"date":"2023-08-02T07:56:40","date_gmt":"2023-08-02T05:56:40","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.math.rptu.de\/?p=617"},"modified":"2023-08-02T07:57:20","modified_gmt":"2023-08-02T05:57:20","slug":"mathematik-fuers-leben-das-arbitrageprinzip","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.math.rptu.de\/index.php\/2023\/08\/02\/mathematik-fuers-leben-das-arbitrageprinzip\/","title":{"rendered":"Mathematik f\u00fcrs Leben \u2013 Das Arbitrageprinzip"},"content":{"rendered":"\n<p>Nat\u00fcrlich gibt es viele mathematische Regeln, die man oft im t\u00e4glichen Leben anwendet, seien es der Dreisatz oder \u2013 beim Abk\u00fcrzen \u00fcber den Rasen \u2013 die Erkenntnis, dass die k\u00fcrzeste Verbindung zwischen zwei Punkten eine Gerade ist, aber popul\u00e4re mathematische Resultate oder Prinzipien, die die eigene Lebensphilosophie beeinflussen oder zumindest Erkenntnisse f\u00fcr das eigene Leben und Verhalten liefern, scheinen doch eher selten zu sein. <br><br>Ein Prinzip, das der Finanzmathematik als fundamentales Axiom zu Grunde liegt, sticht hier allerdings heraus, das sogenannte <strong>Arbitrageprinzip<\/strong>.  Genau genommen ist es das Prinzip, dass man annimmt, dass keine Arbitragem\u00f6glichkeit existieren darf. <br><br>Aber was ist das nun? Eine Arbitragem\u00f6glichkeit ist ein Investment, f\u00fcr das man kein Eigenkapital ben\u00f6tigt, das dabei nie zu einem Verlust f\u00fchrt, bei dem man aber mit positiver Wahrscheinlichkeit einen Gewinn erzielen kann. Man geht kein Risiko f\u00fcr eigenes Kapital ein, da man ja keines einsetzt, wird am Ende daf\u00fcr aber evtl. trotzdem mit einem Gewinn belohnt.<br><br>Falls es eine solche M\u00f6glichkeit am Finanzmarkt geben w\u00fcrde, w\u00fcrde sie von allen wahrgenommen werden, und die Nachfrage w\u00fcrde daf\u00fcr sorgen, dass die M\u00f6glichkeit sehr schnell etwas kosten w\u00fcrde, wodurch sie dann keine Arbitragem\u00f6glichkeit mehr w\u00e4re. <br><br>Ein Beispiel f\u00fcr eine Arbitragem\u00f6glichkeit im normalen Leben sind kostenlose Lose, von denen man dann solange welche nehmen w\u00fcrde, bis man gewonnen h\u00e4tte. <br><br><em>Was besagt das Arbitrageprinzip aber f\u00fcr das eigene Leben<\/em>? Etwa vereinfacht ausgedr\u00fcckt besagt es, dass man nichts geschenkt bekommt, also auch f\u00fcr Pr\u00fcfungen lernen muss, in die eigene Bachelor-  oder Masterarbeit richtig arbeiten muss und aber auch \u201etodsichere Angebote\u201c ganz genau auf die Details untersuchen sollte, denn sie k\u00f6nnten ja Arbitragem\u00f6glichkeiten sein \u2026 und diese gibt es nicht. <br><br>Mehr \u00fcber Arbitrage dann in den Vorlesungen im Bereich Finanzmathematik an der RPTU!<br><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nat\u00fcrlich gibt es viele mathematische Regeln, die man oft im t\u00e4glichen Leben anwendet, seien es der Dreisatz oder \u2013 beim Abk\u00fcrzen \u00fcber den Rasen \u2013 die Erkenntnis, dass die k\u00fcrzeste Verbindung zwischen zwei Punkten eine Gerade ist, aber popul\u00e4re mathematische Resultate oder Prinzipien, die die eigene Lebensphilosophie beeinflussen oder zumindest Erkenntnisse f\u00fcr das eigene Leben &#8230; <a title=\"Mathematik f\u00fcrs Leben \u2013 Das Arbitrageprinzip\" class=\"read-more\" href=\"https:\/\/blog.math.rptu.de\/index.php\/2023\/08\/02\/mathematik-fuers-leben-das-arbitrageprinzip\/\" aria-label=\"Mehr Informationen \u00fcber Mathematik f\u00fcrs Leben \u2013 Das Arbitrageprinzip\">Weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[6],"tags":[68,70,72],"class_list":["post-617","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-forschung","tag-arbitrage","tag-risikolose-gewinne","tag-rptu"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.math.rptu.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/617","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.math.rptu.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.math.rptu.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.math.rptu.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.math.rptu.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=617"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/blog.math.rptu.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/617\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":621,"href":"https:\/\/blog.math.rptu.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/617\/revisions\/621"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.math.rptu.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=617"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.math.rptu.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=617"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.math.rptu.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=617"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}